Kapelle im Felsen
Die heutige Marienkapelle wurde 1870 in eine natürliche Felshöhle gebaut.
Historische Marienkapelle zwischen Außergschlöß und Innergschlöß
Die Felsenkapelle im Gschlößtal gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Hohe Tauern. Zwischen den Almsiedlungen Außergschlöß und Innergschlöß steht die kleine Marienkapelle direkt in einer natürlichen Felshöhle. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1688 zurück. Nachdem die frühere Kapelle zweimal durch Lawinen zerstört worden war, entstand im Jahr 1870 die heutige Felsenkapelle. Besonders bemerkenswert ist die erhaltene Marienfigur aus der ursprünglichen Kapelle. Der besondere Ort lädt zum Innehalten ein und lässt sich bei einer leichten Wanderung vom Matreier Tauernhaus in Matrei in Osttirol besuchen.
Die heutige Marienkapelle wurde 1870 in eine natürliche Felshöhle gebaut.
Vom Matreier Tauernhaus führt ein schöner Almweg durch das Gschlößtal zur Kapelle.
Ein besonderer Zwischenstopp zwischen den Almsiedlungen und der Bergwelt des Großvenedigers.

Die Felsenkapelle ist ein kleines Marienheiligtum im Gschlößtal bei Matrei in Osttirol.
Nach einem großen Brand, bei dem zahlreiche Almhütten zerstört wurden, errichteten die Almbesitzer im Jahr 1688 die erste Kapelle zu Ehren der Gottesmutter.
Die ursprüngliche Kapelle wurde zweimal von Lawinen zerstört. Deshalb entstand die heutige Kapelle im Jahr 1870 in einer natürlichen Felshöhle.
Im Inneren befindet sich noch eine kleine Marienfigur aus der ursprünglichen Kapelle.
Die Felsenkapelle liegt zwischen den Almsiedlungen Außergschlöß und Innergschlöß.
Ausgangspunkt für die Wanderung ist das Matreier Tauernhaus. Von dort führt der Almweg zunächst nach Außergschlöß und weiter zur Felsenkapelle.
Wer möchte, wandert anschließend weiter zum Venedigerhaus in Innergschlöß.
Die Zufahrt erfolgt von Matrei in Osttirol über die Felbertauernstraße bis zur Abzweigung Matreier Tauernhaus.