Virgentaler Sonnseitenweg

Der Virgentaler Sonnseitenweg führt in vier Tagesetappen durch die sonnseitige Bergwelt des Virgentals. Die rund 42 Kilometer lange Wanderung beginnt in Matrei in Osttirol und endet bei den Umbalfällen in Prägraten am Großvenediger.

Unterwegs erwarten Sie aussichtsreiche Bergwege, traditionelle Almen und eindrucksvolle Blicke auf die Venediger- und Lasörlinggruppe.

Der Weg führt durch Wald- und Wiesenlandschaften, über höher gelegene Bergabschnitte und zu gemütlichen Almen und Berghütten.

Die Etappen können auch einzeln gewandert werden. Für die gesamte Route sollten Sie gute Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung beim Bergwandern mitbringen.

Gottschaunalm oberhalb von Virgen am Virgentaler Sonnseitenweg
Gottschaunalm oberhalb von Virgen © Archiv OsttirolerLand.com
4 Tagesetappen Rund 42 km Start: Matrei in Osttirol Ziel: Umbalfälle Schwierigkeit: mittel

Die vier Etappen des Sonnseitenwegs

Der Virgentaler Sonnseitenweg führt von Matrei über Zedlach und die Almen oberhalb von Virgen weiter nach Prägraten bis zu den Umbalfällen.

Die vier Tagesetappen unterscheiden sich in Länge und Höhenunterschieden. Besonders die zweite Etappe verlangt eine gute Kondition.

ETAPPE 1

Matrei – Zedlach

Der Sonnseitenweg beginnt bei der Tourismusinformation am Rauterplatz im Zentrum von Matrei in Osttirol.

Über Prossegg und den Thiemeweg führt die Wanderung in Richtung Zedlacher Paradies. Das Tagesziel ist das Bergdorf Zedlach.

Unterwegs erwarten Sie Waldwege und schöne Ausblicke auf die Berglandschaft rund um Matrei.

ETAPPE 2

Zedlach – Nilljochhütte

Die längste und anstiegsreichste Etappe führt über Obersonnberg, die Ruine Rabenstein und den Bereich Marin auf die Sonnseite des Virgentals.

Über die Gottschaunalm und weitere Almgebiete führt der Weg schließlich zur Nilljochhütte.

Für diese Etappe sollten Sie ausreichend Gehzeit, Getränke und gute Kondition einplanen.

ETAPPE 3

Nilljochhütte – Stabanthütte

Von der Nilljochhütte führt die Wanderung zur Bodenalm und weiter in das Timmeltal.

Unterwegs begegnen Sie den sogenannten Liegstätten, historischen Ruheplätzen der Bergbauern.

Über weitere Bergwege oberhalb von Prägraten erreichen Sie die Stabanthütte.

ETAPPE 4

Stabanthütte – Umbalfälle

Die letzte Etappe führt von der Stabanthütte über den Bereich Hinterbichl und Ströden in das Umbaltal.

Bei der Islitzeralm erreichen Sie den Bereich der bekannten Umbalfälle.

Der Wasserschaupfad mit seinen Aussichtsplattformen bildet den landschaftlichen Abschluss des Sonnseitenwegs.

Offizielle Etappen, Karten & GPX-Daten

Genaue Angaben zu Gehzeiten, Höhenmetern, Wegverlauf, Schwierigkeit und Karten finden Sie auf der offiziellen Seite von Osttirol Tourismus.

Prüfen Sie vor der Wanderung die aktuellen Wegverhältnisse und die passende Etappenplanung.

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Übernachten und einkehren

Entlang des Sonnseitenwegs gibt es unterschiedliche Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

Reservieren Sie Ihre Unterkunft rechtzeitig. Die Öffnungszeiten der Almen und Hütten können sich je nach Saison und Wetter ändern.

Nach Etappe 1

Übernachten in Zedlach

Im Bergdorf Zedlach können Sie nach der ersten Etappe übernachten.

Je nach Angebot kommen Pensionen, Ferienwohnungen oder Unterkünfte auf Bauernhöfen infrage.

Prüfen Sie vor der Tour, welche Unterkunft für Ihren gewünschten Termin verfügbar ist.

Nach Etappe 2

Nilljochhütte

Die Nilljochhütte liegt aussichtsreich oberhalb des Virgentals und ist das zweite Etappenziel.

Sie ist eine wichtige Übernachtungsstation für Wanderer auf dem Sonnseitenweg.

Fragen Sie rechtzeitig direkt bei der Hütte nach freien Schlafplätzen.

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Nach Etappe 3

Stabanthütte

Die Stabanthütte liegt oberhalb von Prägraten und ist das Ziel der dritten Etappe.

Die Hütte bietet einen schönen Blick auf das Virgental und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer.

Erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

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Einkehr auf Etappe 2

Gottschaunalm

Die Gottschaunalm liegt oberhalb von Virgen auf dem Weg zur Nilljochhütte.

Sie ist bekannt für ihre aussichtsreiche Lage und eine gemütliche Almjause.

Die Gottschaunalm ist ein Einkehrziel, jedoch keine Übernachtungshütte.

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Weitere Berghütten und Almen im Virgental

Entdecken Sie zusätzliche Hütten und Almen für Tageswanderungen, eine Einkehr oder weitere Bergtouren im Nationalpark Hohe Tauern.

Nicht alle Hütten liegen direkt am Virgentaler Sonnseitenweg.

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Anreise & Rückfahrt

Start in Matrei in Osttirol

Ausgangspunkt: Tourismusinformation am Rauterplatz im Zentrum von Matrei in Osttirol.

Matrei ist mit dem Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Wenn Sie mehrere Tage unterwegs sind, klären Sie rechtzeitig, wo Sie Ihr Auto abstellen dürfen.

Anfahrt zum Rauterplatz mit Google Maps →

Rückfahrt von den Umbalfällen

Die letzte Etappe endet beim Wasserschaupfad Umbalfälle im hinteren Umbaltal.

Für die Rückreise müssen Sie zunächst zum Bereich Ströden zurückgelangen.

Prüfen Sie vor der Wanderung, welche Busverbindungen für die weitere Rückfahrt nach Prägraten, Virgen oder Matrei zur Verfügung stehen.

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Spartipp: Kostenlos mit dem Bus

Mit einer gültigen Osttiroler Welcome Card können Urlaubsgäste zahlreiche regionale Busverbindungen kostenlos nutzen. Es gelten Ausnahmen.

Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen und die gewünschte Verbindung.

Informationen zur kostenlosen Busfahrt →

Wichtige Hinweise zur Wanderung

Mittelschwere Bergwanderung mit längeren Etappen

Der Virgentaler Sonnseitenweg ist insgesamt als mittelschwer eingestuft. Für alle vier Etappen sind gute Kondition, Trittsicherheit und geeignete Wanderschuhe wichtig.

Besonders die zweite Etappe von Zedlach zur Nilljochhütte verlangt durch die längeren Aufstiege eine gute Kondition.

Familien mit Kindern sollten die Tagesstrecken sorgfältig auswählen. Nicht jede Etappe eignet sich für ungeübte Wanderer.

Prüfen Sie vor jeder Etappe das Bergwetter, mögliche Schneefelder und die aktuellen Wegverhältnisse.

Bergwetter vor der Wanderung prüfen

In den Bergen können sich Wetterbedingungen rasch ändern. Informieren Sie sich vor jeder Tagesetappe über die aktuelle Wetterentwicklung.

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